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    Deutsche Rüstungsexporte erreichen mit 11,71 Milliarden Euro einen neuen Höchststand

    Die neuesten Zahlen deuten darauf hin, dass die Ampel-Regierung einen neuen Rekord in den deutschen Rüstungsexporten verzeichnet hat. Wie aus einer parlamentarischen Anfrage von Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht, wurden im laufenden Jahr Exporte im Wert von 11,71 Milliarden Euro genehmigt. Dies entspricht einem bemerkenswerten Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Die genehmigten Lieferungen, von denen nahezu 90 Prozent an NATO-Staaten, verbündete Länder und die Ukraine gingen, unterstreichen die bedeutende Rolle, die Deutschland in der weltweiten Verteidigungslandschaft spielt. Ursprünglich hatte die Bundesregierung geplant, die Ausfuhr von Rüstungsgütern zu reduzieren. Die anhaltende militärische Auseinandersetzung in der Ukraine führte jedoch zu einem Umdenken in der deutschen Rüstungspolitik.

    Trotz Bedenken im Hinblick auf die Menschenrechte wurden weiterhin Rüstungsgüter in arabischen Ländern freigegeben. Die beträchtliche Summe der deutschen Rüstungsexporte hebt die strategische Bedeutung der deutschen Verteidigungsindustrie hervor. Zugleich wirft sie jedoch auch Fragen zur Verteilung der nationalen Investitionen auf Sektoren wie Infrastruktur und Bildung auf.

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